Lukas Tom Blog

15. Februar 2010

Hidden & Dangerous 2

Abgelegt unter: gamereview — admin @ 6:28 PM

Versteckte Gefahr

Während 1939-1945 in Europa, Afrika, dem Pazifik und sogar im Polarkreis der zweite Weltkrieg tobte, welcher Millionen von Leben forderte, wurde den alliierten Kommandeuren eines klar: Wenn man die Achsenmächte nicht hinter ihren eigenen Linien dezimiert, wird der Krieg noch ewig dauern.
Aus diesem Grund wurde die erste, speziell für Attentate, Sabotageakte und Geheimaufträge hinter den feindlichen Linien ausgebildete, militärische Spezialeinheit ins Leben gerufen: Das SAS Kommando.
Das SAS Kommando wurde aus den Kommandoeinheiten, die von den Briten 1940/41 in Afrika eingesetzt wurden, gebildet. Während die normalen Kommandos keine großen Erfolge erziehlen konnten, sollte das SAS Kommando den Krieg um Jahre verkürzen.
So viel nun zum Geschichtlichen.

Die H&D Reihe
Am 31. Juli 1999 durften PC Spieler zum ersten mal in die Haut eines solchen SAS Soldaten schlüpfen.
Erst vier Jahre später, nach dem Add-On: Fight for Freedom (2001), kam endlich der zweite Teil über das SAS Kommando raus: Hidden and Danerous 2.
Wer die Hidden and Dangerous Spiele nicht kennt, wird im Folgenden mal die Hauptaspekte erfahren.
Hidden and Dangerous ist, im Gegensatz zu den meisten Weltkriegs Shootern, ein Taktik Shooter. Der Spieler kämpft nicht ,wie in Spielen wie \”Call of Duty\” oder \”Medal of Honour\”, in Massenschlachten mit hunderten von Toten, sondern erledigt Geheimaufträge hinter den feindlichen Linien.

Hidden and Dangerous 2
Wie im letzten Teil kann man sich zu anfangs ein vierköpfiges Team aussuchen. Dazu hat man die Auswahl aus mehr als 20 Charakteren, die alle ihre eigenen Fähigkeiten und sogar Lebensläufe haben. Da gibt es zum Beispiel Scharfschützen, Sprengstoff-Experten, Sanitäter und echte Kraftmeier.
Hat man sein Team ausgewählt, wird man nun vor die Wahl gestellt, welchen dieser Soldaten man selber spielen möchte. Hat man auch dies erledigt beginnt schon die erste Mission: Ein Trainingslager.
Hier werden dem Spieler die Steuerung, verschiedene Aktionen und sogar der Umgang mit verschiedenen Waffen näher gebracht. Natürlich wird dies alles begleitet von den fiesen Kommentaren der Ausbilder.
Wenn man einen mal belauscht hört man sogar wie er über die Anfänger lästert.
Hat man sich an die etwas ungewohnte Steuerung gewöhnt (keine WASD Sterung, sondern mit den Pfeiltasten) bekommt man nun seinen richtigen Auftrag: Infiltrieren eines deutschen Labors in Norwegen und bergen eines abgeschossenen Piloten.
Insgesamt führen einen die vielen Aufträge, die meist in mehrere Level unterteil sind an viele unterschiedliche Orte der Welt: Den Polarkreis, die afrikanische Wüste, einen Fjord in Skandinavien, den Südpazifik, Bayern, die Normandie, Tschechien und sogar in Hitlers Burg in Bayern.
Bei der schon angesprochenen Aufteilung der Mission in mehrere Level, sollte man aufpassen, das man vor Missionsbeginn genügend Ausrüstung, wie Munition, Verbandszeug und andere Gegenstände mitnimmt. Denn ein Einsatz kann sich über bis zu 4 Level hinziehen. Wird der Spieler während eines dieser Einsätze getötet spielt er dann einen anderen der drei Übrigen seines Teams. Erst wenn alle Tot sind gillt ein Einsatz als Gescheitert und muss von vorne begonnen werden.
Während einer Mission sind die Teamkollegen alle frei spielbar, sodass man bequem zwichen ihnen wechseln kann. In vielen Situationen ein praktisches Feature, da man so mehr Waffen zur verfügung hat. Braucht man zum Beispiel einen Scharfschützen, so kann man einfach zu seinem besten Schützen im Team wechseln (der dann am besten ein gutes Gewehr haben sollte) und die Bedrohung unschädlich machen.
Wenn der Spieler den Charakter wechselt, wird der alte von der KI übernommen.
Zu erwähnen wäre ausserdem, dass die Teammitglieder nur auf Kommandos reagieren. Das heißt, dass man ihnen zum Beispiel das Kommando folgen gibt, bei dem sie dem Spieler folgen, Feinde unter Beschuss nehmen und auch in Deckung gehen. Dann gibt es noch weitere Kommandos wie \”Stehen bleiben\”, \”Deckung\”, \”Feuer einstellen\” und noch einige mehr.

An verschiedenen Waffen mangeld es im Spiel auf keinen Fall, da man die Auswahl zwischen allem hat, was Großbrittanien zu dieser Zeit in Petto hatte (Thompson, Stengun, BAR usw.). Auch erbeutete deutsche Waffen können in der nächsten Mission verwendet werden. Zusätzlich gibt es noch einige versteckte Waffen und Prototypen, wie die deutsche MP44, die stark und die heutige Kalashnikow erinnert, eine alte Schrotflinte und sogar die bekannteste aller Waffen, die Ppsh 41, oder besser bekannt als Spagin.
Auch in Sachen Sprengstoff wurde nicht gespart: deutsche Stielgranaten, britische Granaten, japanische Splittergranaten, Dynamit, Panzerminen, Tretminen und vieles mehr.
Schwere Maschinengewehre, Panzerfäuste und Panzer selbst ergänzen die Sammlung des Waffennarrs.

Der Titel lautet ja übersetzt: Versteck und gefährlich, und genau so sollte man in den Einsätzen auch vorgehen.
Zwar ist es auch möglich mit einer Spagin wie Rambo durch die Gegend zu laufen und das 72-Schuss Trommelmagazin in deutsche Soladaten zu entleeren, aber das ist nicht der Sinn des Spiels, und spätestens ab dem mittleren Schwierigkeitsgrad ist auch Schluss damit, da man sonst nur als Kugelfang endet.
Insgesamt sind die Missionen relativ abwechslungsreich: Von einen abgeschossenen Piloten retten, einen Flughafen einnehmen, in Hitlers Burg eindringen ist alles dabei, und sogar sehr spektakuläre Sachen wie ein deutsches Schlachtschiff zu versenken, eine Luftschlacht als MG Schütze zu gewinnen und sogar eine ganze deutsche Garnison in Polen auszulöschen.
Wie in Call of Duty gibt es zwichen den Missionen nur eine Story: Den Krieg.
Trotzdem behält man immer, ausser im Todesfall natürlich, den gleichen Charakter. Durch die Tagebucheinträge und eventuelle Briefe an die Familie gewinnen die virtuellen Soldaten aber doch an Persönlichkeit.

Von der Grafik her ist Hidden and Dangerous 2 gutes Mittelmaß und weiß auch heute noch zu überzeugen. Grafik und Physikeffekte kommen zwar nicht an ein Half Life 2 ran, müssen es aber nicht, da es eindeutig mehr um die Atmosphäre der Missionen geht. Dazu tragen die gute deutsche vertohnung, gute Hintergrundgeräusche sowie die Gefahr durch Feinde bei. Eine nette Idee, ist auch die Möglichkeit von der 1st Person zur 3rd person Sicht zu wechseln. Das bietet viele taktische Möglichkeiten.
Hat man dann die Einzelspieler Kampagne durchgespielt, so kann man einzelne Missionen im \”Blutbad Modus\” noch einmal durchspielen, oder im \”Einsamer Wolf Modus\” die Kampagne noch einmal ohne Teamkameraden durchspielen.
Über Internet kann man gegen menschliche Gegner antreten. Hier gibt es den \”Deathmatch Modus\”, wo jeder gegen jeden spielt. Den \”Missions Modus\”, wo man einzelne Missionen aus der Kampagne mit Online Gefährten durchspielt oder den \”Revierkampfmodus\”, in dem man feindliche Flaggen erobern muss. Hier artet der Taktikshooter meist in kopflose Massenschlachten aus. Denn bei 16 VS. 16 und einer Spawnzeit von nur 15 Sekunden ensteht der Eindruck einer Massenschlacht.
Online überzeugt das Spiel vor allem durch die große Community, und gut besuchte Server. Es kommt relativ selten vor, dass weniger als 100 Leute gleichzeitig Online sind.

Fazit:
Hidden and Dangerous 2 konnte mich durch eine gelungene Vielfalt an Aufträgen und Umgebungen überzeugen. Als Taktikshooter bildet es eine gute Alternative zu \”Call of Duty\” und \”Medal of Honour\”.
Wer die spannende Kampagne fertig hat, wird noch lange Spaß an den anderen Modi, oder dem Online Gaming haben.
Da der momentane Preis für Hiden and Dangerous 2 mehr als Einladent ist, kann ich es guten Gewissens jedem Shooter Fan empfehlen.

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Crysis

Abgelegt unter: gamereview — admin @ 6:27 PM

Crysis – Meilenstein oder Technikdemo ?!

Stellen sie sich vor ein Spiel hat eine bahnbrechende Grafik, eine Optik die bisher unerreicht in der Spielindustrie ihres gleichen sucht. Und nun stellen sie sich vor das die Spielmechanik dieses Titels, in Angesicht der spektakulär inszenierten Grafik auf der Strecke bleibt, und so kreativ und innovativ wirkt, wie ein 08/15 B Action Movie aus Russland. Warum sich solche Spiele trotzdem meist besser verkaufen als innovative Produkte ist wohl auf die Faszination der Spieler über die wirklichkeitsnahe Optik zurückzuführen, diese Optik kann zwar von Spiel zu Spiel weiter verbessert werden wird jedoch nie ein Abziehbild der Realität sein. Wenn man jedoch beides in sich vereint, und eine prächtige Technik mit einer ebenso genialen Spielmechanik vermischt, dazu eine intelligente KI packt und es mit einer in sich belanglosen aber bombastisch inszenierten Story verfeinert kommt in den besten Fällen ein wahrer Meilenstein dabei heraus. Er heißt Crysis.

Das Spiel beginnt relativ unspektakulär mit einem Fallschirmsprung aus einem Flugzeug. Die Mission: Verschollene Wissenschaftler die auf die Spur etwas Großen gekommen sind aus den Fängen der Nordkoreaner befreien. Sie verkörpern, ein Mitglied einer amerikanischen Sondereinheit, mit dem schlichten Namen Nomad. Auf der Insel angekommen stellt sich schnell heraus das sie es nicht nur mit Nordkoreanern zu tun bekommen sondern auch mit Aliens. Wie sie sehen ist die Story zwar sehr banal, die Inszenierung sucht jedoch in dem Genre ihres gleichen.

Crysis ist ein Ego-shooter, der klassischen Art – das heißt sie rennen, schießen und ducken sich, ohne lange über die Taktik zu tüfteln. Zu diesem recht simplen Grundgerüst gesellen sich jedoch auch Eigenheiten wie der ebenso innovative wie geniale Nanosuit, eine Anzug mit dem sie sich unsichtbar machen können oder im Panzerungsmodus mehr Lebensenergie besitzen, der aber auch die ,sich selber erklärenden“ Modi, Stärke und Sprint enthält. Des weiteren lässt sich jede Waffe aufrüsten, mit diversen Zielfernrohren, Laserpointern oder Zusatzmodulen wie, Schalldämpfer oder Granatenaufsatz. Das verleiht dem Spiel eine leicht taktische Komponente. Die Steuerung ist sehr durchdacht und eingängig, nach kurzer Eingewöhnungszeit schalten sie blitzschnell zwischen den Nanosuit Fähigkeiten hin und her.
In den ersten 6 Missionen sind sie ausschließlich in weitläufigen Dschungel Arealen unterwegs, das Spiel ist anfangs sehr offen und nicht-linear, was zum erkunden einlädt, jedoch unerfahrene Spieler auch vor eine große Herausforderung stellt, da man bei unbedachtem Vorgehen schnell stirbt. Generell ist das Spiel eher schwer, da die sehr intelligenten, aber teilweise von KI Aussetzern geplagten Gegner, sehr viel einstecken. Das ist auch einer der wenigen Kritikpunkte, die man dem Spiel vorwerfen kann. Ab der Hälfte der Spielzeit wird das Spielerlebnis intensiver, linearer und inszenierter. Dazu kommen zwei Mission in den sie an Bord eines Panzers die Nordkoreanischen Truppen immer weiter verdrängen oder am Steuer eines futuristischen Kampfjets gegen die extraterrestrische Brut kämpfen, wobei diese beiden Einsätze in der Regel als die schwersten gelten. Ein kleiner Wermutstropfen ist das offene Ende und der recht schwierige Spieleinstieg.

Grafisch ist der Titel über jeden Zweifel erhaben, der Dschungel sieht dermaßen echt aus, dass man aus dem Staunen so schnell nicht mehr hinauskommt. Crysis hebt die Grafikmesslatte zudem in ungeahnte Höhen, außerdem ist es der erste Titel, der DX10 sinnvoll verwendet. Die Optik hat jedoch auch ihren Preis, ohne High-End-Hardware gleicht das Spiel eher einer Diashow.
( Auf meinem Rechner ( Intel Core 2 Duo E6600, 3 GB Ram und einer Geforce 8800GT) erreiche ich durchschnittlich 25 Fps)

Crysis ist ein Meilenstein, der Spielgeschichte, und das obwohl er nicht mit einer tiefgründigen Geschichte glänzt und die Spielmechanik zwar in sich sehr innovativ ist, sich jedoch nicht stark von anderen Genre Größen unterscheidet. Viel mehr gibt es einem das Gefühl Teil einer lebendigen Welt zu sein, einer Welt die dem Optimum der Realität beängstigend nahe rückt, objektiv betrachten jedoch noch immer weit entfernt ist.

Pro
-bombastische Grafik
-toller und innovativer Nanosuit
-perfekte Inszenierung
-toll funktionierende Spielmechanik

Kontra
-schwerer Spieleinstieg
-Gegner zu stark
-offenes Ende

danke fürs lesen
comments und bewertungen wären nett
=)

sportgamer

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Tomb Raider – Legend

Abgelegt unter: gamereview — admin @ 6:26 PM

Zurück zu den Wurzeln

Lara Croft ist eine der wenigen weiblichen Kultfiguren der Videospielindustrie. Und das wurde sie im Jahre 1996 nicht absichtlich, sondern aus drohenden rechtlichen Konsequenzen heraus. Denn eigentlich sollte ein abenteuerlustiger Kerl die Hauptrolle spielen, allerdings hätte diese Konstellation zu viel Ähnlichkeit mit Indiana Jones – der seit den 80er Jahren auf zahlreichen Bildschirmen sein Unwesen treibt. Dies und die Tatsache, dass Toby Gard, der für die Entwicklung des bzw. der Protagonistin verantwortlich war, es als lächerlich empfand, einem männlichen Hauptcharakter akrobatische Fähigkeiten zu verleihen, ließen Lara in Erscheinung treten. Dass die gut proportionierte Heldin die ideale Besetzung für die Adventure-Reihe war und ist, zeigen nicht nur die Verkaufszahlen, sondern auch die unzähligen Merchandise-Artikel, angefangen von Postern bis hin zu Actionfiguren. Der Film mit Angelina Jolie in der Hauptrolle und die bis dato 7 erschienenen Videospiele, wobei der achte Teil noch dieses Jahr auf den Markt kommen soll, sind natürlich auch nicht zu verachten.

„Tomb Raider: Legend“ entführt den Spieler in die Kindheit der Heldin. Als sie neun Jahre alt war, stürzte sie mit ihrer geliebten Mutter über dem Himalaya ab – beide überlebten glücklicherweise und fanden Schutz in einer geheimnisvollen Höhle. Dort stieß Lara auf ein geheimnisvolles Schwert, das sie, getrieben von ihrer kindlichen Neugierde, in einer eigens dafür vorgesehenen Öffnung schob. Dabei löste sie scheinbar eine Kettenreaktion aus, bei der ihre Mutter in einem mysteriösen Lichtschein verschwand.

Jahrzehte später sind alle von ihrem Tod überzeugt – bis auf ihren Ehemann bzw. Laras Vater. Der will nicht glauben, dass seine Frau nicht mehr am Leben ist. Darum macht sich es sich Lara zur Aufgabe, das damalige Schwert wiederzufinden in der Hoffnung, so den Verbleib ihrer Mutter ein für allemal zu klären. Doch das ist gar nicht so einfach, denn die Waffe hat sich in der Zwischenzeit in mehrere Teile gespalten, die sich zu allem Übel auf dem ganzen blauen Planeten verteilt haben. Auf der Suche, das vielmehr einem Abenteuer gleicht, setzt sich Mrs. Croft nicht nur mit ihrer eigenen Vergangenheit auseinander, sondern auch mit Söldnern, wilden Tieren und Fallen..

—> Obacht geben!
Nach der Anfangssequenz, in der wir beide Damen mit ihrem Flugzeug abstürzen sehen, können wir die nun erwachsen gewordene Lara Croft bei einer beeindruckenden Kletterpartie auf einer Felswand beobachten. Während sie knapp über dem Abgrund Sprünge vollführt, erhält sie über ihr Headset Informationen von ihrem sich in England befindenden Kollegen Zip. So erfahrt ihr nicht nur, das eine gewisse Alister aus dem Urlaub zurückgekehrt ist, sondern auch, dass unsere Heldin einen wasserdichten PDA bei sich trägt und das sie nach einer Steinestrade (ein Steingebilde) sucht. Warum, wird allerdings nicht verraten – schließlich soll es spannend bleiben.

Sogleich könnt ihr euch auf den Weg machen – und das ist wörtlich gemeint, denn lange suchen müsst ihr diesen nicht. Das liegt daran, dass grundsätzlich nur ein Pfad zum Ziel führt und dieser obendrein sofort ersichtlich ist. Diesbezüglich gibt es also keine alternativen Lösungswege, so dass zumindest die Wegfindung recht linear wirkt.

In diesem ersten Level werdet ihr aktiv mit der Steuerung konfrontiert – jedenfalls mit einem wesentlichen Teil dieser. Ihr übt euch im Schwimmen, Klettern, Hangeln und Springen, und das solltet ihr wirklich beherrschen, da ihr es im weiteren Spielverlauf laufend benötigt. Schließlich ist das Game alles andere als ein Spaziergang und die Heldin nicht umsonst für ihre akrobatischen Fähigkeiten bekannt und verehrt. Wer versehentlich das Zeitliche segnet, weil er sich einmal verschätzt hat und Lara abstürzen ließ, der hat nichts zu befürchten. Denn erstens wird bei jedem Kontrollpunkt automatisch gespeichert und zweitens darf man jederzeit und an jeder beliebigen Stelle manuell abspeichern. Das erspart vor allen Dingen die Frustration und die Aufregung, wenn man kurz vor dem Zielort den Löffel abgibt.

Aber das ist selbstverständlich kein Freibrief für lebensmüdes Verhalten. „Klar“, denkt sich vielleicht der ein oder andere, „ungesichert auf Felsen zu klettern ist lebensmüde“, und mag damit sogar Recht haben. Doch wer nichts wagt, der nichts gewinnt. Und wer andauernd stirbt, der nicht weiterkommt. Wobei festgehalten werden muss, dass Lara nicht nur durch Ertrinken oder Genickbruch sterben kann, sondern ebenfalls schnell Opfer von heimtückischen Fallen werden kann. Wer sich archäologisch wertvolle Filme ansieht, der kennt derartige Kettenreaktionen: Nichtsahnend tritt man auf einen Stein, geht einen weiteren Schritt nach vorne und wird von allen Seiten mit Speeren bombardiert. Oder der Boden verabschiedet sich plötzlich, so dass man in die tiefe Stürzt und abkratzt. Oder man wird von zwei Wänden zerquetscht, die sich entschieden haben, mal eben den Durchgang um 9m zu verkleinern. Oder.. ja, es gibt viele Fallen, die euch zum Verhängnis werden können. Darum: Augen auf und Obacht geben! Lieber zweimal gucken als blind ins Verderben rennen.

—> „Ich hätte so gerne jemanden abgeknallt..“
Recht früh trefft ihr auf die ersten Gegner; futuristisch wirkende Söldner. Nicht gerade intelligent, nicht gerade schnell, aber skrupellos genug, um auf eine Dame zu schießen. Ab dem Zeitpunkt wird aus der bisher eher idyllischen und friedlichen Kletterpartie eine Schießorgie. Werdet ihr zunächst nur mit einem, danach mit zwei der schwerbewaffneten Herrschaften konfrontiert, so sind es im nächsten Moment schon ein Dutzend. Zugegeben klingt das reichlich unfair, ist es jedoch nicht wirklich. Das liegt zum Einen an den Interaktionsmöglichkeiten: Es gibt so genannte „gefährliche“ Gegenstände, wie Fässer, Gasflaschen oder Felsbrocken, die ihr benutzen könnt, um einen ganzen Haufen eurer Widersacher ins Jenseits zu befördern. Genau das funktioniert problemlos, denn ihre künstliche Intelligenz reicht nicht dazu aus, Steinen auszuweichen, die geradewegs auf sie zurollen (immerhin ist es ein amüsierendes Bild, wenn 3-4 Männer von einem Stein umgeworfen werden – erinnert etwas an Bowling), und zum Anderen suchen sie oft Schutz hinter Gefäßen, die mit „Explosionsgefahr“ gekennzeichnet sind, Zudem sind sie auch keine besonders guten Schützen. Sie verballern zwar einiges an Munition, allerdings geht diese nicht selten daneben. Mehr Gefahr geht da schon von jenen Feinden aus, die gerne mit Handgranaten hantieren. Denn die sind im wilden Gefecht leicht zu übersehen, außerdem wird da meistens mehr als nur eine geworfen.

Neben den menschlichen Gegnern gibt es auch tierische – wie beispielsweise Leoparden, die nicht gerade scharf auf die Protagonistin sind. Die Raubkatzen befinden sich oft in abgelegenen Höhlen – also da, wo man sie eigentlich am wenigsten erwartet – und springen Lara an. Schützen könnt ihr euch vor ihnen nicht, ihr müsst sie beim Zusammentreffen leider erlegen.

—> Was sieht sie sich da an?
Keine Frage – Lara ist nicht auf den Kopf gefallen. Das zeigt sich zum Beispiel dadurch, dass sie völlig selbstständig nach hilfreichen Gegenständen Ausschau hält. Hat sie etwas brauchbares entdeckt, blickt sie sturr dorthin und macht dem Spieler dadurch bemerkbar, dass auch er dort etwas hilfreiches finden wird. Hilfreich ist dabei relativ anzusehen, denn neben überlebensnotwendigen MediPacks (zur Wiederherstellung der Gesundheit), Waffen und Munition, gibt es so genannte Secrets.

Secrets, das sind, grob gesagt, kleine Souvenire, die aus Gold, Silber oder Bronze bestehen. Sie können eingesammelt werden, sind aber nicht unbedingt zum Vorankommen notwendig. Trotzdem motivieren sie zusätzlich, denn durch das Einsammeln dieser Teile ist es möglich, Bonus-Outfits für Lara freizuschalten. Insgesamt gibt es dreißig freizuschaltende Kleider für die Heldin, beginnend von einem Biker-Outfit in schickem Leder, Abendkleidern, Winterjacken bis hin zu knappen Bikinis. Weiteres Bonusmaterial, wie Arts, können von euch freigeschalten werden, in dem ihr bestimmte Missionen in einer bestimmten Zeitvorgabe schafft.

—> Was wird das hier?
Dank der wenig intelligenten Gegner und der linearen Wege schreitet man recht schnell voran und bemerkt ebenso fix, dass die Levelübergänge oft unpassend sind. Das hängt weniger mit der Tatsache zusammen, dass wir immer wieder in die Vergangenheit reisen und diese nachspielen, als vielmehr damit, dass die gegenwärtige Handlung oft schlicht keinen Sinn ergibt. Spielt ihr beispielsweise im ersten Level in Bolivien, befindet ihr euch im zweiten in Peru (warum es euch gerade dorthin verschlägt, bleibt offen). Dort trefft ihr euch mit einer Frau, doch wie aus dem Nichts erscheinen Gegner aus allen Ecken, ja, sie kommen sogar mit einem ganzen LKW angesaust und nehmen euch unter Beschuss. Es folgt eine rasante Verfolgungsjagd auf dem Motorrad, um gleich danach – ohne irgendeine Erklärung für die Jagd zu bekommen – in die Vergangenheit zu reisen.
Schön wäre hier gewesen, wenn man zumindest versucht hätte, nachvollziehbare Übergänge zu gestaltet, statt den Spieler einfach mal so von A nach B zu befördern.

—> Durchdachte Rätsel und interaktive Sequenzen
„Tomb Raider“ konnte in allen Teilen mit guten Rätseln aufwarten – das ist im siebten Teil zum Glück auch nicht anders. Es gibt nicht nur ausgesprochen viele zu lösen, sondern auch unterschiedliche. Dabei gibt es oft ein bestimmtes, übergreifendes System. Zum Beispiel zuerst einen Schalter umdrehen, dann wieder zurück laufen, sich waghalsig über verschiedene, speerartige Vorrichtungen befördern, um zum Ziel zu gelangen. Wohingegen es der Abwechslung halber auch sehr einfache gibt: noch im ersten Level dürft ihr ein Kistenrätsel lösen, in dem ihr schlicht ein Katapult benutzt. Wer also ein wenig über das Problem nachdenkt, der wird die Lösung schnell erahnen. Die knackigen Rätsel sind durch ihre logische Lösbarkeit perfekt, so bleibt ihr nämlich immer in Bewegung und gebt nicht auf, nur weil ihr irgendwo feststeckt.

Flinke Finger sind bei interaktiven Sequenzen gefragt, die hin und wieder eintreten. Nicht immer sollte man sich zurücklehnen, wenn die bekannten Kinobalken erscheinen und eine Sequenz erscheint, in die man augenscheinlich nicht aktiv eingreifen kann. Denn gelegentlich darf man genau das tun: Läuft Lara in dem Filmchen zum Beispiel geradeaus in eine Falle, dann braucht sie natürlich eure Hilfe! Um ihr diese geben zu können, werden die entsprechenden Tasten angezeigt, die zu drücken sind. Die „richtigen“ Zwischensequenzen, in die man nicht eingreifen kann, lassen sich übrigens nur über das Menü überspringen – etwas umständlich, aber okay.

—> Steuerung, Grafik, Sound
Tja.. – die Steuerung ist umfangreich und vielseitig, so schlecht wie gut, so leicht wie gewöhnungsbedürftig. Vor allem die Kameraführung macht des öfteren Probleme, weil sie sich als zu steif und zu unflexibel zeigt – besonders, wenn man eine Kiste oder andere, größere Gegenstände durch die Gegend schiebt. Lara selbst lässt sich dagegen mit etwas Übung sehr leicht bewegen: Mit W, S, A und D geht es in verschiedene Richtungen bzw. Vorwärts, die Leertaste bringt sie zum Springen, E ist die Aktionstaste, mit G holt die Lady ihre Waffen heraus, TAB ist der PDA, mit der Maus wird geschossen. Nachladen tut sie im Übrigen selbst.

Grafisch lässt sich der neueste Teil durchaus sehen. Detailierte Texturen, eine „realistische“ Protagonistin, deren Haare sich sogar bewegen. Insbesondere besticht das Spiel durch die wirklich dichte und glaubwürdige, gleichzeitig auch abwechslungsreiche Atmosphäre. Spielen wir in Bolivien zwischen grauen, lebensbedrohlichen Felsbrocken, sind wir in Peru in einem einfachen Dörfchen unterwegs, das ebenso aussieht.

Bei den Soundeffekten – vor allem was die Sprachausgabe anbelangt – gibt es kaum etwas zu meckern. Die Sprecherinnen und Sprecher wussten was sie tun, was positiv auffällt. Die Stimmen passen zu den Charakteren und wirken ebenso glaubwürdig wie die Umgebungen. Schüsse und Explosionen krachen richtig, Fahrzeuggeräusche wissen ebenfalls zu überzeugen. Allerdings wäre es vorteilhafter gewesen, wenn nicht andauernd geflucht werden würde – sowohl von Seiten der Söldner als auch von Laras Seite.

—> Systemvoraussetzungen
Betriebssystem: Windows 2000/XP
Prozessor: 1 Ghz (oder vergleichbarer AMD)
Arbeitsspeicher: 256MB
Festplattenspeicher: ~10GB(!)
Grafikkarte: Mindestens 64MB

—> Fazit
Man kann von einem gelungenen Werk sprechen – zwar nicht durchweg, aber größtenteils. Wieder einmal besticht das Spiel rund um Lara Croft mit einer packenden, dichten und glaubwürdigen Atmosphäre, die ihresgleichen sucht. Knackige aber nicht zu schwere Rätsel sorgen dafür, dass es durchgehend Spaß macht und der ganze Haufen an Bonusmaterialien (allein 30 Outfits für die Heldin!) motivieren, auch die letzte Ecke in den schön gestalteten Leveln nach Secrets zu durchforsten. Zumal sich unsere Archäologin wieder auf das Suchen nach bestimmten Artefakten besinnt, sozusagen back to the roots – und das ist gelungen. Da lässt sich auch bei der stark gewöhnungsbedürftige Kameraführung und den ungelungenen Levelübergänge ein Auge zudrücken.

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Command & Conquer – Die ersten zehn Jahre

Abgelegt unter: gamereview — admin @ 6:25 PM

Mehr Schein als Sein

Am 16. Februar 2006 erschien etwas, dass alle Hobby Commander aufhorchen lies: In den Länden war ein neues Comand and Conquer.
Diese Box mit dem treffenden Titel \”The first Decade\” (die ersten 10 Jahre) war aber kein neues Spiel der Reihe, sondern eine Collectors Box, mit allen bisher veröffentlichten Teilen.
Auch sollte neben der Spielesammlung eine Bonus DVD mit der Geschichte von Command and Conquer und Westwood, ein Command and Conquer Fanposter und ein Handbuch mit vielen wichtigen Infos zu den Spielen der Command and Conquer Reihe, wie zum Beispiel eine Auflistung aller Einheiten, enthalten sein.
Das hört sich bis hierher doch echt gut an. Aber leider ist die Collectors Box mehr Schein als Sein.
Fangen wir mal mit etwas positivem an: Den enthaltenen Spielen. Diese sind insgesamt Zwölf an der Zahl und wurden nun XP und Vista Kompatibel gemacht:
Hier nun eine Übersicht:

1. C&C – Der Tiberiumkonflikt
2. C&C Add-On: Ausnahmezustand
3. C&C – Alarmstufe Rot 1
4. C&C Add-On: Gegenangriff
5. C&C Add-On: Vergeltungsschlag
6. C&C 3: Operation Tiberian Sun
7. C&C Add-On: Feuersturm
8. C&C – Renegade
9. C&C – Alarmstufe Rot 2
10. C&C Add-On: Yuris Rache
11. C&C – Generäle
12. C&C Add-On: Die Stunde Null

Zu den einzelenen Spielen muss ich ja nichts groß sagen, da es hier ja um die Collectors Neuheiten geht.
Die Sammlung an Spielen ist eine sehr schöne Sache, für alle Command and Conquer Fans, die mal wieder die alten Teile spielen wollen.
Die Tatsache, mit der die Collectors Box angepriesen wird:\” Alle Spiele der C&C Serie auf einer einzigen DVD\” ist in Wahrheit ein zweischneidiges Schwert: Das gute ist natürlich, dass man nicht 12 CDs im Zimmer rumliegen hat, und man schnell von einem Spiel zum anderen wechseln kann. Auf der anderen Seite hat dies den gravierenden Nachteil, dass wenn diese eine DVD zerkratzt alle 12 Spiele futsch sind.
Des weiteren ist auch die De- und Installation alles andere als Zeitsparend.
Denn da man nur alle Spiele auf einmal installieren kann, muss man für jedes Spiel den passenden Key eingeben. Erst hier merkt man wie fleißig Westwood in ihren 10 Jahren Bestand waren. Denn während ich mich durch alle Keys gearbeitet habe, kam ich mir doch ein wenig wie ein Commander vor, der gerade den Code zum Abschuss einer Interkontinental-Rakete eingibt.
Hat man aber die sehr zähe Installation mit ihrer, durch den Umfang bediengt langen Wartezeit, erst einmal hinter sich kann man getrost ans Werk gehen.
Aber wehe man will ein Spiel wieder deinstallieren. Denn auf den ersten Blick kann man nur alle auf einmal von der Festplatte schmeißen. Bis der Ottonormal-User dahinter gekommen ist, wie eine Einzel-Deinstallation funktioniert, kann schon einige Zeit vergehen. Wer aber schon die Sims 1 und die dazugehörigen Add-Ons gespielt hat, der braucht sich bei EA über umständliche De- und Installationen nicht mehr zu wundern.
Die Spiele und derren Benutzerfreundlichkeit können wir mal so stehen lassen.
Wenden wir uns nun dem wichtigeren zu: Den Neuerungen

Wie schon erwähnt wurden neben der Sielesammlung noch eine Bonus DVD, auf der viel Material zu Command and Conquer selbst, wie auch zu Westwood zu sehen ist, einem Fan Poster und einem Umfangreichen Handbuch angepriesen.
Nur leider fängt mein Unmut schon bei der DVD an:
Zwar ist das versprochene Material auch enthalten, aber nicht in dem erwarteten Umfang. Nach spätestens 45 Minuten hat man alles und selbst den Abspann, gesehen.
Auch wurde auf der DVD viel Werbung für das kommende Spiel \”Tiberium Wars\” gemacht, was aber eigentlich mit den \”Ersten Zehn Jahren\” nichts zu tun haben dürfte.
Interresant ist allerdings, die leider viel zu kurz geratene Geschichte der Command and Conquer Reihe. Für jedes einzelne Spiel wurden ledeglich 3-5 Minuten vergeben. Dabei wäre noch so viel mehr gewesen, was man hätte sagen können.
Auch die Sache mit der Geschichte über Westwood, dem Orginal Developer von Command and Conquer, ist doch mit knapp 8 Minuten um einiges zu kurz. Außerdem wurde der Name \”Westwood\” nur ganze drei mal erwähnt, was auf eine Distanzierung von EA zu ihrer ehemaligen Teilfirma schließen lässt.
Denn der ein oder andere Fan hätte auch gerne mal erfahren, wer diese kalifornischen Halbgötter eigentlich wahren, die das Echtzeit Genre umgekrämpelt haben.
Dazu kommt noch die schlechte Bildqualität, die vor allem im Hauptmenü für Krämpfe in den Augen sorgt, und die miserablen Untertitel.
Eigentlich sollte ich sie an diesem Punkt eher \”Obertitel\” nennen, da diese scheinbar willkürlich oben oder unten erscheinen. Diese Tatsache, macht es dem Zuschauer relativ schwer bei den Infos mitzukommen, weil man viel mehr damit beschäftigt ist zu erahnen wo die nächsten Titel erscheinen werden. Vorrausgesetzt man ist kein Enkel von Yuri.
Diese genannten Umstände können auch nicht durch schöne Ideen, wie Fan-Videos, Concept Arts und Interviews mit Entwicklern (natürlich von EA), ausgeglichen werden.
Daher wirkt sich die Bonus DVD doch sehr negativ aus.

Genau wie ca. 50% der gesamten Bonus DVD ist auch das enthaltene Fanposter nur Werbung für das neue Spiel. Denn auf einer der beiden Seiten ist ein Predator Panzer der GDI abgebildet, der nur in \”Tiberium Wars\” vorkommt. Auch die auf der anderen Seite abgebildete Ionenkanone hat mehr Ähnlichkeit, mit der aus \”Tiberium Wars\”, als mit der aus den beiden älteren Teilen.
Über ein Poster zum allseits beliebten Alarmstufe Rot 2 oder Tiberian Dawn hätte sich der typische Fan wohl eher gefreut.

Ein durch die Zahlreichen Unzulänglichkeiten kaum auffallendes Extra, das Handbuch, geht trotz guter Ausführung, leider kläglich unter.
Trotzdem ist die Idee, alle Einheiten der bisherigen fünf Teile, plus ihre Add-Ons, aufzulisten sehr schön, und wurde auch gut gemacht. Neben einer abbildung des Ingame Icons gibt es auch eine Kurzbeschreibung zur jeweiligen Einheit.
Eine sehr gute Hilfe für welche, die erst mit der Collectors in die Command and Conquer Reihe einsteigen wollen.
Nur die Abbildungen hätten in Farbe sein können, aber das trübt das Gesamtbild ohnehin nicht mehr.

Als letztes möchte ich noch auf die Aufmachung der Collectors Box eingehen.
Auf diese passt der Ausdruck \”Mehr Schein als Sein\” wie die Faust aufs Auge.
Denn die Hülle, die in Form einer Box ist, sieht unerwartet Edel aus.
Die Hülle ist Dunkelblau gehalten und die Command and Conquer Prägeschrift sticht golden herraus.
Dadurch wirkt die Box sehr Edel und ihres Inhalts (damit meine ich aber nur die Spiele und nicht den verkorksten Rest) würdig.

Fazit:
Command and Conquer \”Die ersten 10 Jahre\” lässt die alten Spiele von Westwood wieder aufleben.
Leider sind die Spiele aber auch der einzig rein positive Aspekt, wenn man Unzulänglichkeiten, wie die Installation, Deinstalltion, die magere Bonus DVD und das Poster bedenkt.
Trotzdem ist allein die Tatsache, diese Spiele auf moderenen Betriebssystemen spielen zu können und nun auch wirklich alles von Command and Conquer zu besitzen, eine Tatsache die sich durch die negativen Aspkete nicht vom Tisch kehren lässt.
Auch, dass es keine Alternativen gibt um wieder das Command and Conquer Feeling der ersten Stunde zu haben, lässt die Collectors trotz allem sogar eingeschränkt Empfehlbar werden.
Die unten Angegebene Wertung bezieht sich nur auf die Neuerungen und Bonuselemente der Box. Die Spiele wurden daher nicht berücksichtigt.
Die Spielzeit bezieht sich auf die DVD.
Die Bewertungen wurden wie folgt vergeben:
Grafik: Die Bildqualität der DVD
Sound: Die Tonqualität der DVD
Steuerung: Benutzerfreundlichkeit
Gameplay: Die eigentlichen Spiele
Die Gesamtwertung bezieht sich auf das Zusatzmaterial der Collectors Box und nicht auf die einzelnen Spiele.

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Sims 2 Family Fun Add on

Abgelegt unter: gamereview — admin @ 6:24 PM

Sims 2 – Family Fun Accessoires

Die Liste der Sims 2 Addons ist lang:Nightlife,wilde Campus Jahre,Open for Business und so weiter.
Auf Family Fun Accessoires trifft das Addon definitiv nicht zu.Denn statt echte Erneurungen zu bieten,handelt es sich bei dem Paket nur um eine Kollektion aus zusätzlichen Objekten,skins,Wänden und Böden.Dafür muss man auch noch Geld bezahlen,wenn man bedenkt,dass viele fleißige Fans hunderte ähnlicher Objekte ins Internet gestellt haben.Und das kostenlos.

Doch was enthält die Sammlung eigentlich genau?
Family Fun Accessoires steht ganz im Zeichen ausgedehnter Familienidylle.Zwei Themenwelten haben die Designer hervorgebracht:Fantasie udn Unterwasser.
Im Fantasiebereich erwaten euch unter anderem magische Stühle,die die Intelligenz der Kleinen steigern lässt und verzauberte Schatztruhen,in denen Geheimnisse sicher vor den fisen Geschwistern aufbewahrt werden können.

Auch ganz nett: Das uneinehmbare Festungsbett,in dem die Kinder sicher sind und keine Angst vor bösen Alpträumen haben müssen.
Wollt ihr mit eurem virtuellen Partner mal alleine sein und Ruhe haben,aber die Kleinen quengeln mal wieder?
Dann schafft euch das Schlafsystem Meerblau aus der Unterwasser-Themenwelt an.Kaum Platz genommen,schlummert der kleine Nachwuchs auch schon ein und ihr habt eure Ruhe.
Oder wie wäre es mit einem Tapetenwechsel im Kinderzimmer?
Alte Möbel raus und Quallenlampen und fischigen Fischteppich hinein.schon sieht sie Rumpelkammer der Kinder aus wie bei Arielle.

Wenn euch neue Zimmerausstattungen nicht mehr helfen,versucht doch einfach mal,euch bei den Kleinen mit lustigen Kostümen einzuschleimen.Ungezogene Plagegeistern schenkt ihr ein Drachenkostüm.Das brave,verspielte Mädchen verkleidet ihr als Meerjungfrau oder Prinzessin.

Mit den insgesamt ca. 60 neuen Gegenständen stellt ihr vor allem die Kinder zufrieden.doch auch für den erwachsenen sim hat Family fun Accessoires ein üaar Neuheiten im Gepäck.Wenn man die Maske von don Romantico aufgestellt hat,schleppt man eine Frau/ein Mann nach der/dem anderen ab.
Und dank des Powerspiegels erhöht man die Macht und damit die bruflichen Erfolge.

Man könnte jetzt bis in alle Ewigkeit weitere neue Objekte,Teppiche und ähnlichen Kram aufzählen.Wird jetzt aber nicht gemacht,da ich den Käufern nicht vorab alle Details verraten will,die EA in das Mini-Addon gepackt hat.
Bleibt nur noch zu sagen,wem ich Family Fun Accessoires empfehle und wem nicht.
Eisenharte sims-Fans,die begierig jedes Objekt aus dem Internet laden,können trotz des Preises zuschlagen.
Alle anderen,und das dürfte die Mehrzahl aller sims 2 Besitzer sein,sollten die Finger von der Gegenständensammlung lassen und das Geld lieber für das nächste Addon sparen.
Denn im Endeffekt bietet das Programm keine einzige wirklich neue spielerfahrung sondern erweitert nur das Ausrüstungssortiment.

Grafik
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Optisch überzeugt sims 2 Family Fun Accessoires nach wie vor.Detaillierte Texturen und geschmeidige Animationen verwöhnen das Auge.Die neuen Gegenstände sind dem Designern sehr gut gelungen.

Sound
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Das \”Simlisch\” und die \”Gute Laune\”-Mucke sind Geschmackssache und könnten direkt der Schlümpfe-Fernsehserie entliehen worden sein.

Gameplay
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Kinder erziehen, Häuser bauen und einrichten, die Ehefrau betrügen und Karriere machen. Im Prinzip ist Die Sims 2 ein überzeichnetes Bild des echten Lebens. Nicht mehr und nicht weniger!

Fazit
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Eigentlich ist bereits alles gesagt. Objektiv gesehen ist Die Sims 2 Family Fun Accessoires eine Mogelpackung. Keine neuen Features, Missionen oder Ideen, sonder einzig und allein frische Objekte zum Verschönern eurer Behausungen. Und das für knapp 20 Euro! Pfui! Empfehlen können wir das Paket daher nur Hardcore-Fans der Lebenssimulation, die nicht auf das Geld schauen. Alle anderen dürfen das Geld getrost zur Seite legen und auf ein richtiges Addon warten!

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