Lukas Tom Blog

31. Juli 2010

FUNimation hat Summer Wars und Evangelion 2.0

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Nach diversen Ger

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28. Juli 2010

Die Entdeckung der arabischen Literatur am Golf

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In seinen Erzählungen wagt sich der saudische Schriftsteller Abdo Khal in das soziale Unbekannte der saudischen Gesellschaft vor: Er schildert schonungslos die Veränderungen in den gesellschaftlichen Beziehungen infolge der Gründung des Königreichs, der rasanten Modernisierung und der aufgezwungenen wahhabitischen Richtung des Islam.

Im Interview mit spricht der Gewinner des diesjährigen arabischen Bookerpreises Abdo Khal über die Bedeutung dieser hohen Auszeichnung für die Golfregion sowie über die Aufteilung der arabischen Kultur in Zentrum und Peripherie. Ich habe mich mit ihm am Rande der Buchmesse in Abu Dhabi unterhalten können. Hier können Sie das Gespräch lesen:

Ihr arabischer Roman „Tarmi bi shararin“ (zu Deutsch: „Sie sprüht Funken“) gewann am Rande der Buchmesse in Abu Dhabi den diesjährigen arabischen Bookerpreises. Was bedeutet diese Auszeichnung für Sie und die arabische Literatur am Golf?

Abdo Khal: Diese Auszeichnung stellt einen Meilenstein für die Literatur in der Golfregion dar, die lange vom Rest der arabischen Welt kaum beachtet wurde. Viele in der arabischen Buchbranche und im Literaturbetrieb haben den Erfahrungsschatz der Menschen am Golf in ihrer langen arabisch-islamischen Geschichte nicht zu würdigen vermocht, obwohl diese die Seewege lange kontrollierten und zur Bereicherung der arabischen Kultur entscheidend beigetragen haben.

Das heißt, der Bookerpreis kann als eine Art „Rehabilitation“ der arabischen Literaturleistungen am Golf angesehen werden…

Abdo Khal: Zweifelsohne kann die Verleihung des Bookerpreises an einen Autor aus der Golfregion helfen, das Monopol des so genannten „Zentrums“ in der arabischen Kultur zu brechen, zumal ich diese künstliche Aufteilung der arabischen Kultur in Zentrum und Peripherie in Bezug auf einen traditionsreichen Kulturraum wie den arabischen für unwürdig halte. Literarische Kreativität hat meiner Ansicht nach mit geographischer Aufteilung nichts zu tun.

Zurzeit befindet sich die Golfregion in einer Aufbruchsstimmung und avanciert zunehmend zu einem wichtigen Epizentrum der Globalisierung. Auch deshalb sollte den menschlichen Leistungen in dieser Region mehr Beachtung geschenkt werden. Um arabischen Autoren zum Durchbruch zu verhelfen, plädiere ich sogar dafür, alle fünf Shortlist-Autoren auszuzeichnen, wobei es dabei weniger um Preisgelder gehen sollte, sondern vielmehr um die Anerkennung und Würdigung ihrer literarischen Leistungen.

Ihr Roman „Sie sprüht Funken“, in dem Sie ohne Rücksicht auf Tabus die gesellschaftlichen Veränderungen in der Stadt Dschidda beschreiben, wurde vor allem aufgrund seiner provozierenden Sprache heftig kritisiert. Einige Kritiker meinen, Ihr Roman diffamiere die moralischen Werte der Gesellschaft? Hat Sie diese Kritik überrascht?

Abdo Khal: Nein. Es ist völlig normal, dass ein Roman, der soziale Phänomene kritisch beleuchtet und nicht zimperlich mit den Mächtigen umgeht und vor allem Despotismus und Machtmissbrauch anprangert, unterschiedlich bewertet wird. Ich denke aber, dass gute literarische Kritik viel Erfahrung voraussetzt, damit der Kritiker die Komplexität des Romans mit allen Verknüpfungen ihrer Handlungsstränge und Figuren überhaupt erfassen kann.

Ein Roman wird in der Regel falsch eingeschätzt, wenn sich die Kritiker nur auf einen Teilaspekt des Romans konzentrieren und andere Aspekte und Handlungsstränge außer Acht lassen.

Nicht wenige Kritiker sind der Meinung, Ihr Roman sei sehr erfolgreich, weil er skandalös sei…

Abdo Khal: Ich weiß nicht, warum der Roman auf diese Skandal- und Sexualität-Aspekte reduziert wird. In der Tat kann man einen Roman nicht von seinem Handlungsort trennen, insbesondere wenn er zu einem Symbol wird, das die Doppelmoral einer Gesellschaft aufdeckt und für mehr Freiheitsräume plädiert. Meiner Ansicht nach muss jeder Roman das arabische „Tabu-Dreieck“ – bestehend aus Religion, Politik und Sexualität – tangieren.

Ihr Roman handelt vom Niedergang eines Stadtteils in Dschidda, von den Verlierern und Ausgegrenzten der Gesellschaft. Was möchten Sie damit genau kritisieren?

Abdo Khal: Die Ausgegrenzten sind für meine Begriffe alle Menschen in einer Gesellschaft, die nicht in der Lage sind, sich Gehör zu verschaffen. Mein Roman „Sie sprüht Funken“ ist eine Auseinandersetzung zwischen zwei Welten: die des dekadenten Reichtums und die der bitteren Armut – er beschreibt diese Welten mit all ihren Facetten. Und jeder kann in diesem Roman lesen, was er möchte: Die literarische Schönheit oder die skandalösen Teilaspekte.

Interview: Loay Mudhoon

Übersetzung aus dem Arabischen von Loay Mudhoon

© Qantara.de 2010

Abdo Khal wurde 1962 in Jizan im Südwesten Saudi-Arabiens geboren. Er studierte Politikwissenschaften an der „University of King Abdulaziz“ in Dschidda. Seit Beginn der 1980er Jahre arbeitet Khal für verschiedene saudi-arabische Zeitungen. Zurzeit leitet er das Feuilleton der Tageszeitung „Ukaz“ und ist Mitherausgeber der Zeitschrift „Ar Rawi“.

Mehr Beiträge zum Thema: Arab Booker Prize für Youssef Ziedan

Seit zwei Jahren gibt es den „Arab Booker Prize“ für Autoren aus dem arabischen Raum. Beide Male ging er nach Ägypten. Der Gewinner in diesem Jahr ist Youssef Ziedan, der mit seinem Roman „Azazil“ für Furore sorgt. Khalid El Kaoutit informiert.

Literaturverlage in Kairo

Im Rahmen eines deutsch-ägyptischen Kulturprogramms wurde der deutsche Literaturverleger Axel von Ernst nach Kairo eingeladen, um sich mit seinen ägyptischen Kollegen über die dortige Literaturlandschaft auszutauschen. In diesem Reisebericht schildert er seine Eindrücke.

Dossier:
Die Literatur ist immer ein zentrales Medium des Kulturdialogs. Dabei sind es oft Aktivitäten, die im Kleinen, ja Verborgenen stattfinden: Übersetzer und Verleger, die sich am Rande des Existenzminimums um die geliebte fremde Kultur verdient machen. Wir präsentieren deutsche und arabische Initiativen.

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Nachruf auf den Nasr Hamid Abu Zaid: Wegbereiter für fortschrittliche Lesarten des Koran

Wegbereiter für fortschrittliche Lesarten des Koran: “Gerade wenn die Botschaft des Islam für die gesamte Menschheit unabhängig von Zeit und Ort gültig sein soll, ist eine Vielfalt der Interpretation unvermeidlich”, sagte der international bekannte ägyptische Literaturwissenschaftler und Koranforscher Nasr Hamid Abu Zaid.

Der international bekannte ägyptische Literaturwissenschaftler und Koranforscher Nasr Hamid Abu Zaid gehörte zu den führenden islamischen Reformdenkern der Gegenwart. Seine diskursanalytische Untersuchung des Koran legten den Grundstein für zeitgemäßes Verständnis des Islam. Abu Zaid ist im Alter von 66 Jahren in Kairo gestorben. Eine Würdigung von Loay Mudhoon

Vertreter des traditionell islamischen Establishments sowohl in den meisten islamischen Ländern als auch in den islamischen Gemeinden des Westens dürften dem berühmten Diktum des britischen Generalkonsuls in Ägypten Lord Cromer aus dem Jahre 1880, demzufolge ein „reformierter Islam kein Islam mehr ist“, ohne große Schwierigkeiten zustimmen. Denn der Islam ist für sie – und für die meisten gläubigen Muslime – etwas grundsätzlich Vollkommenes, das nicht „reformiert“ werden kann.

Doch Versuche einer Reformierung bzw. Erneuerung des religiösen Diskurses im Islam hat es seit Beginn der islamischen Zeitrechnung immer gegeben.

Darauf hat der ägyptische Literaturwissenschaftler und Koranforscher Nasr Hamid Abu Zaid immer wieder hingewiesen. Abu Zaid erinnerte daran, dass die ersten intellektuellen Anstrengungen der Muslime der Koranauslegung gewidmet waren; schließlich appelliere das heilige Buch der Muslime an das menschliche Erkenntnisstreben.

Allerdings hätten sich die wenigen Reformer der kritischen Betrachtung der Grundsätze des Islam gewidmet – und sich kaum um neue, wissenschaftliche Zugänge zur heiligen Schrift des Islam bemüht.

Offenbarung als Kommunikationsprozess

Genau dies tat der ägyptische Linguist und Koranforscher Abu Zaid und wandte sprachwissenschaftliche Methoden über die Kommunikation auf den Koran an:

In jeder Kommunikationssituation gebe es einen Sender und einen Empfänger, und damit eine Botschaft beim Empfänger ankommen könne, müsse der Sender sie codieren und der Empfänger sie dementsprechend decodieren: „Die Offenbarung ist der Kommunikationsprozess, der Kanal, durch den das Wort Gottes Mohammed gegeben wurde“, sagte Abu Zaid.

Abu Zaid bestritt nie, dass Gott den Koran offenbart habe. Das heilige Buch der Muslime war für ihn jedoch mehr als „die Rede Gottes“, denn er habe eine menschliche Seite, die arabische Sprache. Und diese sei faktisch ein Produkt, das Werte und Normen der damaligen arabischen Kultur widerspiegele. Den Koran betrachtet er deshalb als das Ergebnis eines 23 Jahre andauernden kommunikativen Austausches.

Diesen kommunikativen Prozess erhellte er mit modernen hermeneutischen Ansätzen und verdeutlichte auf diese Weise den menschlichen Anteil an der Entstehung, Deutung und vor allem Anwendung des koranischen Textes in der Praxis.

Historisierung des Korans

Durch sein Bemühen, den Islam aus der Umklammerung traditionalistischer und legalistischer Interpretationen zu befreien und seine Auslegung auf die Erfordernisse der Moderne und ihre normativen Errungenschaften wie Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Menschenrechte hin auszurichten, wies Abu Zaid den Weg für einen zeitgemäßen und flexibleren Umgang mit dem Koran:

„Wir begreifen den Korantext als kulturelles Produkt in seiner historischen Entstehung und gleichzeitig als Erzeuger einer neuen Kultur in der Geschichte. Die Erzeugung einer Kultur durch den Text geschieht jedoch nur über die Rezeption des Korantextes durch die Muslime, die wiederum von ihren eigenen Perspektiven und Geisteshaltungen abhängig ist. Wenn wir dies verstehen, können wir schlussfolgern, dass diese Kultur, die die Muslime selbst erzeugt haben, eine zeitlich gebundene Kultur ist, die wir kritisch analysieren und verstehen können“, erklärte Abu Zaid.

Für diese These musste Abu Zaid einen hohen Preis bezahlen: Er wurde in Ägypten angefeindet und wegen Apostasie angeklagt, dann von seiner Frau, der Romanistin Ibtihal Younis zwangsgeschieden – eine Farce ohne historisches Beispiel.

Damals lag es auf der Hand, dass nicht seine wissenschaftliche Arbeit zur Koranexegese die Gegner auf die Barrikaden gerufen hatte, sondern seine Einmischung in die Politik:

Abu Zaid griff 1992 in seinem Buch „Die Kritik des religiösen Diskurses“ den installierten „Staatsislam“ der Mubarak-Regierung an, denn dieser sei, so Abu Zaid, „nicht besser als die Islamdeutung der Extremisten, da beide auf ihrem Monopol auf die absolute Wahrheit bestehen“.

Glaube an den Wandel

Abu Zaid musste seine Heimat wegen Morddrohungen verlassen und ging mit seiner Frau ins niederländische Exil, wo er zuletzt an der Universität Utrecht den Lehrstuhl für Humanistik und Islam innehatte.

Der bescheidene Islamgelehrte Abu Zaid ließ sich nicht von Anfeindungen und Diffamierungsversuchen entmutigen und glaubte bis zu letzt an den heilsamen Wandel im Islam: „Ja, ich bin ein Opfer. Aber ich bin auch ein Zeuge des Wandels, der vonstatten geht, allen Grausamkeiten – wie in meinem Fall – zum Trotz. Der berühmte arabisch-spanische Philosoph Averroës wurde verurteilt. Doch seine Ideen haben sich trotzdem im Westen ausgebreitet“, sagte der lebensfrohe Gelehrte in seinem letzten Interview mit Qantara.de.

Es ist zu hoffen, dass die große Lücke, die Abu Zaid in den Debatten um die Reformierung und Modernisierung des Islam hinterlässt, zumindest ansatzweise von seinen zahlreichen Schülern geschlossen werden kann.

©
Loay Mudhoon / Qantara.de 2010

Mehr Beiträge zum Reformislam:

Nasr Hamid Abu Zaid

Der ägyptische Literaturwissenschaftler Nasr Hamid Abu Zaid kritisiert, dass auch im Zeitalter der Globalisierung die Zweiteilung in den reichen Norden und den armen Süden nicht aufgehoben wurde. Doch nur in einer gerechten Weltordnung werden Demokratie und Menschenrechte Allgemeingültigkeit erlangen.

Interview mit Nasr Hamid Abu Zaid

Nach Ansicht des ägyptischen Literaturwissenschaftlers und führenden islamischen Reformdenkers Nasr Hamid Abu Zaid stellt die Freiheit des Individuums die Voraussetzung des Glaubens dar. Deshalb habe auch jeder das Recht, zu konvertieren. Erhard Brunn hat sich mit ihm unterhalten.

Mohammed-Biographien

In jüngster Zeit haben Bücher über den Propheten Mohammed Konjunktur. Katajun Amirpur hat zwei von ihnen unter die Lupe genommen: die des in Göttingen lehrenden Islamwissenschaftlers Tilman Nagel und des großen islamischen Philosophen Nasr Hamid Abu Zaid.

Globalisierungskritik

Der ägyptische Literaturwissenschaftler Nasr Hamid Abu Zaid kritisiert, dass auch im Zeitalter der Globalisierung die Zweiteilung in den reichen Norden und den armen Süden nicht aufgehoben wurde. Doch nur in einer gerechten Weltordnung werden Demokratie und Menschenrechte Allgemeingültigkeit erlangen.

Dossier
Welche Ansätze bietet der Islam zur Reform und Demokratisierung der modernen muslimischen Gesellschaften? Qantara.de stellt Positionen und Initiativen renommierter Denker aus der islamischen Welt vor.

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26. Juli 2010

Il faut sauver le soldat France.fr !

Nous avons beaucoup attendu avant de publier un article sur ce sujet qui a déjà fait couler beaucoup d’encre (ou s’allumer beaucoup de pixels c’est selon) mais vu la tournure des évènements, il est nécessaire de faire le récapitulatif du déroulé et des informations qui sont disponibles à ce sujet.

Tout commence le 14 juillet donc, par une annonce en fanfare du lancement du site. Très vite, le site va être indisponible, car annoncé victime de son succès. Rien de grave pour l’instant, c’est assez classique comme phénomène (même si c’est plus courant pour des startups que pour des sites institutionnels), on se dit alors que le site va revenir très vite. Malheureusement, cela n’a pas du tout été le cas, et le site est aujourd’hui toujours indisponible, et le sera jusqu’à fin Août. Forcément, certains s’en donnent à coeur joie pour se moquer de nous (à commencer par Michael Arrington de Techcrunch, dans des … mais comment ne pas penser qu’on a donné là le baton pour se faire battre?).

Pour réagir contre cette très mauvaise publicité de la France numérique, (et, soyons honnêtes, pour profiter du buzz autour de cette histoire) certains lancent alors un site qui invite les visiteurs à pronostiquer la date du retour du site, avec comme signature “OK, France.fr est une catastrophe, mais on a aussi de super startups“. Lancé par et , 5 startups sont mises à l’honneur en bas de leur site. Mais si vous en voulez encore plus, n’oubliez pas que la liste , c’est 409 startups à l’heure actuelle.

En France, beaucoup ont cherché les responsables de cet échec. En regardant dans le cache de Google, on pouvait encore il y a peu en trouver toute la liste. Si c’est le SIG (Service d’Information du Gouvernement) qui en était le commanditaire, représenté par Mr Thierry Saussez  son directeur, et non pas le secrétariat d’état dédié à l’économie numérique, l’hébergement avait été confié à la société , alors que c’est l’agence qui a géré toute la conception. On regrettera quand même un peu l’absence de prise de position franche de . Nous avons tenté d’avoir plus d’informations, en contactant Laurent Laforge, le dirigeant de Mode d’Emploi, mais ce dernier nous a expliqué qu’il lui était impossible de communiquer avant fin Août et la remise en ligne du site. C’est certainement à ce moment là (comme pour le retour des footballeurs) qu’on pourra en savoir plus sur les parts de responsabilité de chacun.

Certains ont même essayé “d’aider” pour remettre en ligne au plus vite le portail France.fr. Des propositions d’aide que nous avons remarquées, il y a celle de Frédéric Montagnon, co-fondateur de Overblog, dans un qui lui répondait de s’adresser au SIG. Malheureusement quelque jours plus tard, la réponse était sans appel : le . Un autre a lui, grâce à sa proposition d’aide, réussi un joli coup de buzz : il s’agit du patron d’OVH dans un adressé ensuite par mail où il indique “proposer d’apporter son aide et d’héberger ce projet gratuitement durant 1 an”. A priori, il n’y a pas eu de suite à cette proposition non plus.

Dernier épisode, qui transforme cette malheureuse histoire en farce historique pour notre industrie : un bouton like qui apparait sur la page d’erreur affichée sur France.fr et qui fait la promotion de la page La question, c’est de savoir ce qui est aimé dans ce cas là : la France ? le site web France.fr ? la page d’erreur ?

Ce que l’on peut surtout regretter dans cette histoire, ce n’est pas tant le plantage technique, qui comme déjà dit plus haut, arrive de temps en temps, non ce qu’on regrette c’est surtout l’absence totale de communication franche et directe de la part du SIG. Et le bouton like rajouté aujourd’hui est un exemple de plus qu’ils n’ont rien compris aux tendances actuelles, aux medias sociaux. Il ne suffit pas de demander aux internautes de s’inscrire sur une page fan Facebook pour engager des conversations avec ces derniers. Non, cela passe plutôt par une communication ouverte et franche, et surtout pas en jouant à l’autruche en se cachant la tête sous le sable (des vacances….). Car si le SIG avait dès le départ fait son mea culpa et joué l’ouverture, nous n’en serions certainement pas là…

Quelques articles intéressant pour aller plus loin :

  • Les pour ce site, dont la moitié a été utilisée pour ce lancement
  • Itexpresso comment éviter un tel plantage au lancement
  • Une puisque Drupal a été pointé du doigt au niveau technique
  • Vous pensiez qu’on ne pouvait pas faire pire que France.fr ? Regardez (Via )



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24. Juli 2010

Start up françaises: 17 millions d’internautes mobiles vous attendent!

Cette semaine l’ a publié son sur les chiffres du marché de la mobilité en France, chiffres  qui concernent le premier trimestre  2010. Nous apprenons ainsi qu’en ce début 2010 la France compte 17.6 millions d’abonnés actifs à la 3G, ce qui représente une augmentation de 4.6 millions par rapport à l’année dernière (croissance de 26%). Sachant qu’officiellement 61.5 millions de cartes sim sont activées, le taux de pénétration de la 3G atteint quasiment le tiers du marché avec 28.6% des utilisateurs qui en bénéficient. Autre enseignement intéressant, l’explosion des ventes de carte 3G “sans voix” (pour netbook, iPad etc…), avec un parc de 2.2 millions d’unités, en croissance de 80% sur l’année, le phénomène n’est pas à négliger pour les différents acteurs de la mobilité. Enfin au niveau des opérateurs, les revenus générés par les services mobiles (voix, data, sms) s’élèvent à 4.8 milliards d’€, avec 1.1 milliard pour la seule data (connexion internet, mms…).

Ces chiffres sur le marché français sont très intéressants car ils confirment plusieurs tendances importantes au niveau mobilité. Tout d’abord l’agrandissement du marché des utilisateurs d’internet mobile. Avec près de 17.6 millions de comptes actifs on atteint quasiment le tiers des cartes sim utilisées, en maintenant cette croissance, la majorité des français, possédant un téléphone, aurait accès à l’internet mobile d’ici à 2 – 2.5 ans. Bonne nouvelle pour les start up Françaises. Seconde tendance, celle de l’avénement des terminaux mobiles connectés autres que les téléphones: netbook, tablettes (iPad), consoles (DS, PSP) etc. L’internet mobile se généralise sur d’autres types de supports, les cartes 3G “sans voix”, connaissant la plus forte croissance avec près de 80% d’augmentation. Enfin la confirmation de la stagnation des revenus liés aux appels pour les opérateurs, dorénavant c’est la data (internet, messages…) qui est le moteur de leur croissance. Les opérateurs vont enfin être obligés d’ouvrir d’autres marchés (comme le paiement mobile qui est pour l’instant bloqué par les pourcentages énormes prélevés sur les transactions).

Il s’agit donc d’excellentes nouvelles pour l’écosystème des start up françaises, mettez à jour vos business plan, plus de 17.6 millions de français ont accès à l’internet mobile! A horizon deux ans, une majorité d’entre eux sera connectée. Bien sur la taille du marché français restera très inférieure à celle du marché Américain mais en termes de pénétration (28.8%) et de croissance (26%/an) nous faisons partie des très bons élèves au niveau des pays occidentaux. L’e-commerce (, …), les applications et sites d’actualité (, etc…), les réseaux sociaux (, ) bénéficient directement de cette croissance, pour l’écosystème des services géolocalisés, très dynamique en France, la donne est un peu différente. Il faut prendre en compte le fait qu’en plus de la 3G, une puce GPS est en générale nécessaire. Et on est loin d’avoir 17.6 millions des français en 3G dans ce cas. Les , , , et autres réseaux sociaux géolocalisés doivent tabler sur un nombre potentiel d’utilisateurs plus petit (en France j’entends, car ces acteurs se positionnent déjà à l’international), mais la généralisation des GPS sur les smartphones est en bonne voie. Autre problème pour les éditeurs d’applications: la fragmentation du marché. Sur ces 17 millions comptez les possesseurs d’iPhone, d’Android, de BlackBerry et ceux sous windows mobile ou même sans smartphone, d’où la nécessité pour eux de diversifier au maximum les plateformes de développement et de ne pas négliger le format web mobile (à la différence des applications natives).

Enfin je terminerai par le fait qu’il faudra surveiller l’explosion de l’internet mobile sur les autres terminaux comme les tablettes (iPad), les netbook (Google et son os chrome dédié, sa place de marché d’applications), de nombreuses opportunités seront probablement créées par ces appareils (comme la généralisation des tablettes en entreprises, sous Android, etc…), aux start up françaises de les saisir!



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